1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen
Robert Kaufmann
Jungensberg 16
88167 Stiefenhofen
Deutschland
Telefon: 08383-6679522
E-Mail: info@cuttingart.net
nachfolgend „Anbieter“, und seinen Kunden über den Verkauf und die Anfertigung handgefertigter Arbeiten, insbesondere Messer, Schmuck, Kunstobjekte und Sonderanfertigungen.
1.2 Kunde im Sinne dieser AGB ist sowohl Verbraucher als auch Unternehmer. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
1.3 Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich oder in Textform zugestimmt wurde.
2.1 Gegenstand des Vertrags ist die Herstellung und/oder Lieferung handgefertigter Arbeiten und Unikate.
2.2 Sämtliche Arbeiten werden in Handarbeit gefertigt. Abbildungen, Maße, Gewichte, Materialien, Farbnuancen, Maserungen und Oberflächen können im Rahmen des handwerklich Üblichen geringfügig abweichen, soweit dies für den Kunden zumutbar ist und die vereinbarte Beschaffenheit nicht beeinträchtigt wird.
2.3 Bei Naturmaterialien, insbesondere Holz, Horn, Geweih oder vergleichbaren Werkstoffen, sind natürliche Unterschiede in Farbe, Struktur, Maserung und Oberfläche materialtypisch und stellen keinen Mangel dar, sofern nicht ausdrücklich eine bestimmte Beschaffenheit vereinbart wurde.
3.1 Die Darstellung von Arbeiten auf der Website, in sozialen Medien, in Katalogen oder in sonstigen Präsentationen stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Einladung zur Anfrage.
3.2 Ein Vertrag kommt erst zustande, wenn der Anbieter eine Anfrage des Kunden durch ein individuelles Angebot und/oder eine Auftragsbestätigung in Textform annimmt.
3.3 Bei Sonderanfertigungen sind die im Angebot oder in der Auftragsbestätigung beschriebenen Spezifikationen, Materialien, Maße und Ausführungsdetails maßgeblich.
3.4 Individuelle Abreden mit dem Kunden gehen diesen AGB vor.
4.1 Alle Preise verstehen sich in Euro.
4.2 Es gelten die jeweils im Angebot oder in der Auftragsbestätigung genannten Preise.
4.3 Der Anbieter wendet die Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG an. Daher wird keine Umsatzsteuer berechnet und nicht ausgewiesen.
4.4 Versandkosten, Verpackungskosten, Zoll, Gebühren oder sonstige Nebenkosten werden gesondert ausgewiesen, sofern sie anfallen.
4.5 Sofern nicht anders vereinbart, ist bei Sonderanfertigungen eine Anzahlung in Höhe von 50 % des vereinbarten Gesamtpreises nach Vertragsschluss fällig. Der Restbetrag ist vor Versand, bei Übergabe oder nach Abnahme fällig.
4.6 Der Anbieter beginnt mit der Anfertigung individuell beauftragter Arbeiten regelmäßig erst nach Eingang der vereinbarten Anzahlung.
4.7 Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, gelten die gesetzlichen Vorschriften.
5.1 Angegebene Fertigungs- oder Lieferzeiten sind unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich vereinbart wurden.
5.2 Die Fertigungsdauer von Sonderanfertigungen hängt insbesondere von Materialverfügbarkeit, Komplexität, Abstimmungsaufwand und Auftragslage ab.
5.3 Lieferungen erfolgen an die vom Kunden angegebene Lieferadresse.
5.4 Teillieferungen sind zulässig, soweit sie dem Kunden zumutbar sind.
5.5 Verzögert sich die Anfertigung oder Lieferung aus Gründen, die der Kunde zu vertreten hat, insbesondere wegen verspäteter Mitwirkung, Freigabe oder Zahlung, verlängern sich vereinbarte Fristen angemessen.
6.1 Der Kunde ist verpflichtet, alle für die Anfertigung erforderlichen Informationen, Wünsche, Maße, Freigaben und sonstigen Angaben vollständig und rechtzeitig zur Verfügung zu stellen.
6.2 Verzögerungen oder Mehrkosten, die durch unvollständige, unrichtige oder nachträglich geänderte Angaben des Kunden entstehen, trägt der Kunde, soweit er diese zu vertreten hat.
6.3 Änderungswünsche nach Vertragsschluss bedürfen der gesonderten Abstimmung. Der Anbieter ist nicht verpflichtet, nachträgliche Änderungen umzusetzen. Soweit Änderungen möglich sind, können zusätzliche Kosten und eine Verlängerung der Fertigungszeit entstehen.
7.1 Ist eine Abnahme vereinbart oder handelt es sich um einen werkvertraglichen Auftrag, ist der Kunde zur Abnahme der vertragsgemäß hergestellten Arbeit verpflichtet, sofern nicht wesentliche Mängel vorliegen.
7.2 Bei Verbrauchern geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung grundsätzlich erst mit Übergabe der Ware auf den Kunden über.
7.3 Gegenüber Unternehmern geht die Gefahr mit Übergabe an das Transportunternehmen auf den Kunden über, sofern nicht etwas anderes vereinbart ist.7.4 Holt der Kunde die Arbeit trotz Bereitstellungsmitteilung nicht innerhalb einer angemessenen Frist ab, kann der Anbieter Lagerkosten in angemessener Höhe verlangen.
Bis zur vollständigen Bezahlung bleibt die gelieferte Ware Eigentum des Anbieters.
9.1 Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu, soweit nicht gesetzlich eine Ausnahme greift.
9.2 Kein Widerrufsrecht besteht bei Verträgen zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind. Dies betrifft insbesondere individuell beauftragte Sonderanfertigungen.
9.3 Sofern der Anbieter neben Sonderanfertigungen auch nicht individualisierte Waren an Verbraucher im Fernabsatz verkauft, ist für diese eine gesonderte gesetzliche Widerrufsbelehrung bereitzustellen.
10.1 Es gelten die gesetzlichen Mängelrechte.
10.2 Für Kaufverträge gelten insbesondere die gesetzlichen Rechte bei Mängeln nach § 437 BGB. Für werkvertragliche Leistungen gelten die gesetzlichen Rechte des Bestellers bei Mängeln nach § 634 BGB.
10.3 Der Kunde hat offensichtliche Transportschäden möglichst unmittelbar beim Zusteller zu rügen und den Anbieter unverzüglich zu informieren. Die Unterlassung berührt die gesetzlichen Mängelrechte von Verbrauchern nicht.
10.4 Gegenüber Unternehmern gilt:
- offensichtliche Mängel sind unverzüglich, spätestens innerhalb von 7 Kalendertagen ab Erhalt, in Textform anzuzeigen,
- nicht offensichtliche Mängel unverzüglich nach Entdeckung.
Bei Verletzung dieser Untersuchungs- und Rügeobliegenheit sind Mängelansprüche im gesetzlich zulässigen Umfang ausgeschlossen.
11.1 Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
11.2 Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
11.3 Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
11.4 Soweit die Haftung ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch zugunsten von Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
11.5 Eine Haftung für Schäden, die auf ungeeignete, unsachgemäße oder nicht vom Anbieter empfohlene Verwendung, Lagerung, Pflege oder Nachbearbeitung zurückzuführen sind, ist ausgeschlossen, soweit der Anbieter diese nicht zu vertreten hat.
13.1 An Entwürfen, Skizzen, Fotografien, Texten und sonstigen gestalterischen Leistungen verbleiben sämtliche Urheber- und Nutzungsrechte beim Anbieter, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
13.2 Der Anbieter ist berechtigt, angefertigte Arbeiten zu Dokumentations- und Eigenwerbezwecken, insbesondere auf der Website und in sozialen Medien, abzubilden, sofern keine berechtigten Interessen des Kunden entgegenstehen.
13.3 Wünscht der Kunde eine vertrauliche Behandlung eines Auftrags, ist dies vor Vertragsschluss ausdrücklich mitzuteilen und gesondert zu vereinbaren.
14.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch nicht der Schutz zwingender Vorschriften des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts entzogen wird.
14.2 Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis der Sitz des Anbieters.
14.3 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.